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Die Namensregeln, die wir uns gegeben haben, und was sie kosten

Acht Regeln für Produktnamen. Eine davon hat schon drei Namen aussortiert, die wir mochten.

Jeder Produktname, den wir gerade haben, ist ein Platzhalter. Deshalb gibt es auf dieser Seite noch keine Produktliste. Bevor wir sie ersetzen, haben wir die Regeln aufgeschrieben – damit wir später nicht über sie streiten, wenn ein Lieblingsname auf dem Tisch liegt.

Die wichtigste Vorgabe ist, alle zu erreichen: Ein Name muss für jemanden funktionieren, der kein Englisch spricht. Diese eine Regel erledigt das meiste. Sie streicht jedes Wortspiel, jede Redewendung und jeden Namen, der nur clever ist, wenn man am richtigen Ort aufgewachsen ist. Sie streicht auch Pro, Ultra, Smart, Hub und Flow, und das ist eine Wohltat.

Der Rest ist kurz. Zwei Silben, höchstens drei. Auf den ersten Blick aussprechbar. Eine Bedeutung ist ein Zugewinn, keine Bedingung – und wenn es eine gibt, dann konkret und warm statt abstrakt. Beim ersten Lesen steht neben dem Namen immer, was das Produkt tut, denn ein warmes zweisilbiges Wort sagt für sich genommen nichts.

Ein Namensschema gibt es bewusst nicht. Kein gemeinsames Präfix, kein Reim, keine Familienähnlichkeit in den Wörtern selbst. Ein Schema bringt Wiedererkennung, kostet Freiheit und veraltet. Was unsere Produkte zusammenhält, soll aus dem Zeichen, der Schrift und der Stimme kommen – aus dem, was wir gleich halten können.

Drei Namen, die wir mochten, sind wegen Regel drei weg. Genau das soll die Regel tun.

Geschrieben vom Team. Wenn hier etwas nicht stimmt, wollen wir es lieber wissen hello@tulkutech.com.

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